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Simon vs. Elton

Juli 18, 2008

oder Elton vs. Simon

Ich muss sagen die Sendung „Simon vs. Elton“ ist mir ziemlich ans Herz gewachsen und umso mehr war ich erfreut zu hören, dass vor 4 Wochen wieder neues Material gezeigt werden sollte. Jetzt flanieren die Beiden jedoch unter dem Namen „Simon vs. Elton – Die Show“ und vom dem ursprünglichen Konzept ist nicht mehr allzu viel übrig.

10 Gründe, warum „Simon vs. Elton – Die Show“ nicht an das Orginal heranreicht:

  1. Die Moderatorin wirkt moderierend.Extreme körperliche Gewalt ist so nichtmehr möglich
  2. Durch die aufwendig ausgebaute Bühne geht das heimliche Flair des persönlichen Wettstreits verloren
  3. Die Wettbewerbe haben an Einfallsreichtum verloren. Eigentlich macht es keinen Unterschied, ob diese nun von Menschen aus dem Publikum ausgeführt worden wären, oder von unseren achsotollen Comedians.
  4. Die Wettbewerbe ziehen sich nurnoch über wenige Minuten. Somit kann keiner der Beiden sich richtig in die Aufgabe hineinfinden. Spontane Ideen (Fallen, Juckpulver, Abführmittel, …) sind somit nicht ausführbar.
  5. Die einzige Art der Sabotage besteht im gelegentlichen Reinrufen.
  6. Bisher bestand der Reiz der Sendung vor allem durch die Gegensetzlichkeit der beiden Partner. Simons Einfallsreichtum (zwischen Genie und Wahnsinn) gegen Eltons unglaubliche Gelassenheit. In der Show sind die beiden nur in durchschnittlichen Kraft- und Geschicklichkeitsproben zu sehen, welche wohl auch als Aufnahmeprüfung für eine Berliner Kindergang geeignet wären.
  7. Die Zuschauer lenken die Teilnehmer ab. Dies ist zwar von diesen unbeabsichtigt, jedoch führt das dazu, dass die Beiden immer auch darauf fixiert sind, das Publikum zum Lachen zu bringen, als den jeweiligen Konkurrenten fertig zu machen.
  8. Es gibt nicht die Möglichkeit ahnungslose Passanten (z.B. Pizzafahrer oder Reptilienhändler) in die Sendung zu holen und somit die Reaktion von Unbeteiligten einzufangen. (Was ja fast in Richtung Comedy Street ging)
  9. Verschiedene Witterungs- und Tageszeiten können nicht ausgenutzt werden. Es war immer wieder eine Freude den Beiden zuzusehen, wie sie sich gegenseitig um den Schlaf brachten. Sei es durch „günstig“ gestellte Wecker, welche man auf dem Schrank versteckte, oder durch Pfadfinder-Erschrecken-Taktik mittels Taschenlampe-ins-Gesicht-leuchten.
  10. Live-Shows sind zumeist eher mäßig unterhaltsam, da sie leider nicht die Dynamik einer „zurechtgeschnittenen“ Show bieten können.

Meine Lieblingsfolge zum Abschluss:

Ich nehme übrigens gerne Herausforderungen ähnlicher Art entgegen! Seit dem heutigen Beginn der Semesterferien hab ich sogar etwas Zeit dafür…