Archiv für Juli 2008

My Space!

Juli 27, 2008

Endlich hab ich es geschafft meinen eigenen Myspace für mein musikalisches Soloprojekt „A Soundtrack For Starsailors“ einzurichten. Seit März diesen Jahres nehme ich in meinem Zimmer mittels Audio-Interface und Notebook das ein oder andere Lied auf und veröffentliche davon auch das ein oder andere…

Besucht mich auf

www.myspace.com/asoundtrackforstarsailors

und werdet meine Freunde!

Stefan sagt…

Juli 21, 2008

Revolutionäre Bedienung? Von wegen!

Simon vs. Elton

Juli 18, 2008

oder Elton vs. Simon

Ich muss sagen die Sendung „Simon vs. Elton“ ist mir ziemlich ans Herz gewachsen und umso mehr war ich erfreut zu hören, dass vor 4 Wochen wieder neues Material gezeigt werden sollte. Jetzt flanieren die Beiden jedoch unter dem Namen „Simon vs. Elton – Die Show“ und vom dem ursprünglichen Konzept ist nicht mehr allzu viel übrig.

10 Gründe, warum „Simon vs. Elton – Die Show“ nicht an das Orginal heranreicht:

  1. Die Moderatorin wirkt moderierend.Extreme körperliche Gewalt ist so nichtmehr möglich
  2. Durch die aufwendig ausgebaute Bühne geht das heimliche Flair des persönlichen Wettstreits verloren
  3. Die Wettbewerbe haben an Einfallsreichtum verloren. Eigentlich macht es keinen Unterschied, ob diese nun von Menschen aus dem Publikum ausgeführt worden wären, oder von unseren achsotollen Comedians.
  4. Die Wettbewerbe ziehen sich nurnoch über wenige Minuten. Somit kann keiner der Beiden sich richtig in die Aufgabe hineinfinden. Spontane Ideen (Fallen, Juckpulver, Abführmittel, …) sind somit nicht ausführbar.
  5. Die einzige Art der Sabotage besteht im gelegentlichen Reinrufen.
  6. Bisher bestand der Reiz der Sendung vor allem durch die Gegensetzlichkeit der beiden Partner. Simons Einfallsreichtum (zwischen Genie und Wahnsinn) gegen Eltons unglaubliche Gelassenheit. In der Show sind die beiden nur in durchschnittlichen Kraft- und Geschicklichkeitsproben zu sehen, welche wohl auch als Aufnahmeprüfung für eine Berliner Kindergang geeignet wären.
  7. Die Zuschauer lenken die Teilnehmer ab. Dies ist zwar von diesen unbeabsichtigt, jedoch führt das dazu, dass die Beiden immer auch darauf fixiert sind, das Publikum zum Lachen zu bringen, als den jeweiligen Konkurrenten fertig zu machen.
  8. Es gibt nicht die Möglichkeit ahnungslose Passanten (z.B. Pizzafahrer oder Reptilienhändler) in die Sendung zu holen und somit die Reaktion von Unbeteiligten einzufangen. (Was ja fast in Richtung Comedy Street ging)
  9. Verschiedene Witterungs- und Tageszeiten können nicht ausgenutzt werden. Es war immer wieder eine Freude den Beiden zuzusehen, wie sie sich gegenseitig um den Schlaf brachten. Sei es durch „günstig“ gestellte Wecker, welche man auf dem Schrank versteckte, oder durch Pfadfinder-Erschrecken-Taktik mittels Taschenlampe-ins-Gesicht-leuchten.
  10. Live-Shows sind zumeist eher mäßig unterhaltsam, da sie leider nicht die Dynamik einer „zurechtgeschnittenen“ Show bieten können.

Meine Lieblingsfolge zum Abschluss:

Ich nehme übrigens gerne Herausforderungen ähnlicher Art entgegen! Seit dem heutigen Beginn der Semesterferien hab ich sogar etwas Zeit dafür…

„Sorry ’bout the rain…

Juli 15, 2008

… but it’s a Radiohead-gig.“

die ersten Worte von Sänger Thom Yorke beschreiben meine Gefühle während des meines langersehnten ersten Radiohead-Konzertes ganz gut. Endlich Radiohead live sehen! Da macht ein bisschen Regen nicht viel.

Das Ganze fand statt auf der Waldbühne in Wuhlheide, Berlin. Sehr lauschig dort. Eine Freiluft-Konzertmuschel in einem kleinen Waldstück, bequem per S-Bahn zu erreichen. Freundlicherweise war die Fahrt mit den Öffentlichen sogar im Kartenpreis inbegriffen. Um ca. 19h fing die Supportband „Modeselector“ an auf ihren Laptops rumzuhacken. Ganz nette Elektromusik, welche nicht vor allem nicht zu laut aufgedreht wurde, sodass man sich noch unterhalten konnte ohne zu schreien.

Um 21h betraten dann Radiohead die Bühne und legten gleich munter los. Nach den ersten zwei Liedern wollte ich meinen Musikwunsch „You and Whose Army“ schon fast vergraben, da ich nach „15 Step“ und „Airbag“ eine alphabetische Setlist befürchtete. Dem war aber nicht so und ich bekam gleich dannach mit „There There“ mein Lieblingslied serviert. „You and Whose Army“ wurde dann auch im ersten Teil der Zugabe gebracht, wobei Thom direkt in eine Kamera mit Fischauge sang und damit auf einfache Weise eine dem Song gerecht werdende Atmosphäre erzeugte. Beeindruckend war auch die Lichtshow des Konzerts: Etwa 80 lange Lichtschwerter hingen von der Bühnendecke und wurden je nach Song spektakulär in Szene gesetzt. Beispielsweise lief bei „Everything in it’s right place“ der Text durch die Lichtstäbe. Nach 2,5 Stunden war dann aber auch Schluss und wir hatten einen überaus stark zum Scherzen aufgelegten Thom („Do I look stupid?“), einen überaus kindisch herumhüpfenden Colin Greenwood am Bass, einen überaus coolen Phil Selway, einen (für seine Verhältnisse) überaus beweglichen Ed O’Brien und einen überaus multitasking-fähigen Jonny Greenwood erlebt, welcher zeitweise sogar während des gitarrespielens mit dem Gitarrenhals Keyboard spielte. Ein überaus gelungenes Konzert also.

Danke auch an Schrüppe für das Bett!

Für alle, die wie ich auf Zahlen stehen…